Das Modell der Nonviolent Communication - Gewaltfreie Kommunikation entwickelte Marshall Rosenberg vor ca. 40 Jahren. Er arbeitete damit vor allem in Schulen und in der internationalen Friedensbewegung und gilt als ein weltweit anerkannter Konfliktmediator. Rosenberg wurde inspiriert durch seinen Lehrer Carl Rogers, dessen Modell des Aktiven Zuhörens (Humanistische Psychologie), er weiter entwickelte.
Rosenberg geht davon aus, dass Menschen prinzipiell zu Respekt, Kooperation und friedlichem Verhalten bereit sind, wenn sie darauf vertrauen können, dass ihre Bedürfnisse nicht überhört oder übergangen werden, sondern gehört, respektiert und in die Handlungen des anderen einbezogen werden. Die Gewaltfreie Kommunikation besteht aus einem überschaubaren und praktikablen Kommunikationsmodell. Dieses Modell unterstützt vor allem:
Einfühlsamkeit
Klarheit und
Offenheit
in der Kommunikation.
Einfühlsamkeit ist dabei vor allem der Ausdruck emotionalen Betroffenseins, statt Bewertungen und die Fähigkeit sich anderen Menschen vorurteilsfrei zuzuwenden.
Klarheit bedeutet, das vollständige Mitteilen eigener Gefühle, Bedürfnisse und Bitten, ohne zu verletzen und dafür Verantwortung zu übernehmen.
Zur Offenheit gehört das Zulassen und Einbeziehen von Veränderungen.